Auszüge aus dem Schulprogramm

 der Grundschule

„Ernst Beyer“ Reinsdorf

 Im Kinder- und Schulzentrum Reinsdorf etablierte sich unsere Grundschule als  offene Ganztagsschule mit dem Unterricht bis 14.00 Uhr als Kerngeschäft + verschiedenen Arbeitsgemeinschaften und den freizeitpädagogischen Angeboten des Schulhortes, um    mehr Zeit für Qualität im Unterricht, individuelle Förderung (intensive Förderung von Begabungen, Talenten und Neigungen, aber auch Abbau von Teilleistungsschwächen), kreative Freizeitgestaltung und familienfreundliche Kinderbetreuung zu ermöglichen.

 LEITGEDANKEN UNSERER PÄDAGOGISCHEN ARBEIT   

                           

  • Wir berücksichtigen die Rechte aller Schüler an unserer Schule.
  • Wir erziehen unsere Schüler zu tolerantem Verhalten gegenüber verschiedenen  Kulturen und Nationalitäten.
  • Wir fördern unsere Schüler entsprechend ihrer Leistungsstärke.
  • Wir unterstützen unsere Schüler bei der Bewältigung ihrer persönlichen Lebenssituationen.
  • Wir fördern durch gemeinsame Aktivitäten die Identifikation mit unserer Schule.
  • Wir pflegen einen offenen, angenehmen und freundlichen Umgangston miteinander.
  • Wir messen der Elternarbeit einen hohen Stellenwert bei.
  • Wir gestalten unsere Schule und unseren Schulalltag lebendig und setzen uns für
  •    einen kreativen Unterricht ein.
  • Wir öffnen uns als Schule der Öffentlichkeit.

 

 PÄDAGOGISCHE GRUNDSÄTZE FÜR DAS LERNEN AN UNSERER SCHULE 

„Lernen mit Kopf, Herz und Hand!“ Pestalozzi

 

Wir setzen uns zum Ziel, folgende Prinzipien im Unterricht in unserer Schule zu verwirklichen bzw. umzusetzen:

 

  • Unterricht als systematisch gestaltete Gelegenheit für  reflexives Lernen

-          wir wollen Gedächtnisinhalte, Denkprozesse vermitteln, erweitern, vernetzen

-          angemessenes Unterrichtstempo und eine Unterrichtsabfolge, die es Lehrern und Schülern erlaubt, ausreichend Zeit zum Nachdenken zu haben

-          Klarheit und Gliederung der Darbietung des Lehrstoffes und der Aufgabenstellungen

-          in Phasen variierende Unterrichtsmethoden

-          die Kinder erwerben grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten

     diese sind konsequent an Lehrplanzielen ausgerichtet

-          Unterricht sollte angemessene Übungsmöglichkeiten bieten

-          Berücksichtigung und Unterstützung individueller Voraussetzungen und Lernfortschritte


  • Förderung von kognitiven, motivationalen und emotionalen  Schülereigenschaften

-          guter Unterricht unterstützt die Schüler nicht nur im erfolgreichen Lernen und Denken, sondern motiviert auch die Schüler

-          kognitiver U. informiert über Lernziele, spricht Vorwissen an , regt zum Denken an, steuert Lernprozesse und beurteilt Lernfortschritte

-          motivierender U. fördert Aufmerksamkeit, stärkt das Selbstvertrauen der Schüler und die Zufriedenheit mit den Lernergebnissen

-          emotionaler U. soll negative Gefühle (Angst, Neid, Ärger) reduzieren und positive Gefühle fördern

-          Wertschätzung, Offenheit und Ehrlichkeit sollten Grundlagen einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern unserer Schule sein

  • Berücksichtigung von Stärken der Schüler

-          Schüler sollten darin unterstützt werden, ihre eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen und eigene Schwächen auszugleichen

-          Kinder mit verschiedenen Stärken und Neigungen werden in eine funktionierende Gemeinschaft integriert

-          Teilnahme am Projekt: “Förderung von besonders begabten Schülern durch individualisierte Lernangebote- Impulse für Schul- und Unterrichtsentwicklung“

            -->implementierte Phase

-          Umsetzung des Projektes Tabletklasse

  • Wissenserwerb und Wissensanwendung

-          das Grundwissen wird lehrplangerecht allen Schülern vermittelt, dabei wollen wir Spaß und Neugier am Lernen und eine entsprechende Leistungsbereitschaft

            wecken

-          die Schüler sollen eine Wissensbasis erwerben ( Fakten- und Regelwissen) und mit anderen Wissensteilen vernetzen und speichern

-          der Unterricht sollte aber auch höherwertige Denkprozesse unterstützen und fördern und die Kritikfähigkeit anregen

-          im Unterricht sollten Fakten- und Regelwissen verständlich und mit anschaulichen Beispielen (Realitätsnähe) dargestellt werden

-          analytische Denkprozesse (zergliedern, vergleichen, erklären…) sollen bei den Schülern angeregt werden und kreatives Denken dadurch gefördert werden

-          wir bemühen uns, auf individuelle Bedingungen der Schüler einzugehen und zu fördern

  • Selbst- reguliertes Lernen gewährleisten und anleiten

-          eine Vielzahl von Lernstrategien sollte den Schülern gezeigt werden und im täglichen Unterricht, individuell und in Gruppen realisiert werden

-          z.B. Verfahren, wie man sich den Lehrstoff gut merken kann

-                  mit emotional schwierigen Lernsituationen umzugehen

-                  fachspezifische Verfahren wie Lesen (Texte verstehen), Schreiben 

                   (eigene Lernprodukte erstellen), Mathematik (logisches Denken) einzusetzen

-                  neben der Richtigkeit von Aufgaben, auch die Schnelligkeit beim  Lösen verbessern

-          die Kinder sollen lernen, ihre eigenen Fähigkeiten, aber auch Grenzen zu erkennen und wir trauen ihnen selbstständiges Handeln zu bzw.

           ermöglichen es ihnen

  • Interesse wecken und aufrechterhalten

-          Interesse sollte auch als Motivation genutzt werden

-          Schülerisches Interesse kann über Einbeziehung von Vorbildern, aktivierenden Arbeitsblättern, Lernspielen, Geschichten, Fantasiewelten,

           Spaß, angeleitete Gruppenarbeit mit befreundeten Mitschülern usw. gefördert werden

  • Positive Gefühle fördern

-          Vergnügen am Unterricht erleben die Schüler vor allem dann, wenn:

-          ihr allgemeines Wohlbefinden beachtet wird, ein Kind sich aufgehoben und wohl fühlt und sein Selbstwertgefühl entwickeln kann

-          wir Verständnis und Toleranz füreinander und den sozialen Umgang miteinander fördern

-          die Kinder möglichst selbstgesteuert lernen können

-          sie über humorvollen Unterricht erheitert werden

-          sie spielähnliche Aktivitäten ausführen können

  • Negative Gefühle verringern

-          Angst kann durch Erfolgserlebnisse im Unterricht abgebaut werden

-          Fehler sollen als Chancen zum Lernen gesehen werden  in einer entspannten Atmosphäre

-          Ärger kann verringert werden, wenn keinerlei Form von verbaler, körperlicher Gewalt zugelassen wird

  • Respekt und Verantwortung

-          vor allem gegenüber anderen Menschen, Tieren, der Umwelt, der Gesellschaft usw.

-          die Kinder sollen Achtung vor dem Leben und ihrer Umwelt vermittelt bekommen und lernen bewusst zu leben und zu handeln

-         sie sollen die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfestellung erkennen und diese in ihrem Verhalten umsetzen

                                                                                                                                                        

Leistungsermittlung und Bewertung                     

 

In der Schulordnung für Grundschulen des Freistaates Sachsen (SOGS) §§ 14 und 16 sind die gesetzlichen Grundlagen für die Leistungsermittlung und -bewertung verankert.

  •  ­    Die Lehrerkonferenz beschließt in der Vorbereitungswoche des jeweiligen Schuljahres die Bewertungsmaßstäbe (für Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch).
  •  ­    Diese sind den Eltern zum ersten Elternabend mitzuteilen. Dabei ist auf entsprechende Anfragen einzugehen.
  •  ­    Die Klassenarbeiten und Leistungskontrollen werden im Stoffverteilungsplan ausgewiesen um abzusichern, dass eine intensive Übungsphase vorausgeht. Die Arbeiten stellen den Abschluss einer Unterrichtseinheit dar. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Voraus fest und richten sich nach den Lehrplananforderungen.
  •  ­    Klassenarbeiten werden spätestens zwei Werktage vorher schriftlich im Hausaufgabenheft angekündigt, ihre Anzahl sollte zwei Klassenarbeiten je Woche nicht übersteigen. 
  • ­    Kurzkontrollen werden unangekündigt geschrieben, da sie Grundwissen und aktuellen Unterrichtsstoff zum Inhalt haben.
  •  ­    Anforderungsbereiche für Klassenarbeiten und Kurzkontrollen:

                60 % - Grundwissen reproduzieren

                30 % - Zusammenhänge herstellen

                10 % - verallgemeinern und reflektieren, erweiterte Anforderungen

                                     

Schulordnung

 

  1. Unsere Grundschule ist ab 07.30 Uhr geöffnet.

              Sei rechtzeitig da, damit die Stunde pünktlich beginnen kann!

  1.   Wir grüßen alle Erwachsenen!
  2. Begib dich beim 5 min. vor Stundenbeginn an deinen Platz und bereite alles für die

             folgende Unterrichtsstunde  vor!

  1. Vor dem Musik-, Zeichen- und Werkunterricht verbleiben wir im Klassenzimmer bis

            der Fachlehrer kommt.

  1. Bemühe dich im Unterricht um gute Leistungen und arbeite fleißig mit!
  2. Fertige deine Hausaufgaben termingerecht, vollständig und sauber an.              
  3. Bringe alle Arbeitsmittel mit, die du für den Unterricht benötigst und halte sie einsatzbereit!
  4. Behandle die Lehr- und Lernmittel sowie die Einrichtungsgegenstände sorgfältig!
  5. Elektrische Geräte schalten wir nicht selbst ein und bringen keine eigenen mit!
  6. Halte dich in den Pausen in deinem Klassenzimmer auf! Gehe zur Hofpause zügig ins Freizeitgelände!                                                                                 Die Teilnehmer am Mittagessen gehen nach Einnahme ebenfalls zur Hofpause!
  7. Verhalte dich in den Pausen so, dass du dich und andere nicht in Gefahr bringst und sich alle  wohl fühlen                                                                             und erholen können! Achte auf Sauberkeit im Schulgebäude und Schulgelände!
  8. Wenn Unfälle passieren, benachrichtige umgehend einen Lehrer!
  9. Das Verlassen des Schulgeländes ist nicht vor Unterrichtsschluss gestattet!
  10. Nach der letzten Unterrichtsstunde stellen wir alle Stühle hoch und beseitigen die Abfälle!

                                                                                                                

    MEDIENPÄDAGOGISCHES KONZEPT

 Einleitung

 

Kinder, die heute unsere Grundschule besuchen, wachsen in einer umfassend computer- und internetgesteuerten Welt auf. Sie bestimmt ihren Alltag, ihr Lernen und ihren künftigen Berufsweg. Daraus resultiert für uns Lehrkräfte die unerlässliche Aufgabe Kinder fit zu machen für diese Technik durch fundierte Kenntnisse und ein möglichst kritisches Bewusstsein im Umgang mit der Fülle neuer Medien. Wir erkennen die Chancen, die die neuen Medien für das Lernen bieten, Chancen, die von der gesamten Umwelt genutzt werden.

Dem tragen die verbindlichen Richtlinien und Lehrpläne Sachsens inzwischen Rechnung.

Die Arbeit mit den neuen Medien wird vom ersten Schuljahr an als fest verankerter Bestandteil ausgewiesen. Das eröffnet den Kindern vielfältige Möglichkeiten, für die Lehrkräfte entstehen neue, höhere Anforderungen, da sich der gewohnte Unterricht verändern muss.

Eine solche Veränderung von Lehr- und Lernprozessen wird schließlich zu einer veränderten Schulentwicklung beitragen.

            

Bedingungen für neue Lehr- und Lernprozesse an einer modernen

Grundschule

 

Wie kann man Grundschulkinder sinnvoll an die Computernutzung heranführen?

Bedingung ist eine „kinderleicht” zu bedienende Technik, die sich als Mittel zum Zweck in den Dienst der Inhalte stellt. Die kindliche Medienkompetenz muss mit Hilfe modernster Technik (zum Beispiel PC, Tablet oder Notebook, Datenprojektor, Server mit DSL und Internetanschluss, Digitalkamera, digitale Videokamera, netzwerkfähige Drucker, Scanner) schrittweise angebahnt und kontinuierlich ausgebaut werden.

Sinnvollster Einsatz der modernen Technik ist ein offener Unterricht, der nicht den Anspruch hat, dass alle Kinder zur gleichen Zeit das Gleiche tun. Selbst gesteuertes Lernen kann durch Computer und Internet besonders unterstützt werden. So werden Lehrkräfte entlastet und können sich der Einzelförderung und Binnendifferenzierung widmen.

Freiarbeit, Stationen- und Werkstattlernen, Projektarbeit oder die Arbeit mit Tages- und Wochenplänen fördern selbsttätiges, handlungsorientiertes und differenziertes Lernen nach eigenem Lerntempo. Eine große Bedeutung hat hierbei die motivierende Wirkung der neuen Medien. Durch die heute auf dem Lehrmittelmarkt vorhandene gute Schulsoftware können Computer eine wichtige Funktion als Übungsmedium übernehmen. Durch ihre multimedialen Möglichkeiten bieten die neuen Medien erhebliche Vorteile zur Veranschaulichung von Zusammenhängen. Sie unterstützen das Lernen mit allen Sinnen und gewähren Eindrücke, die in der realen Welt oft nicht mit einer großen Kindergruppe möglich sind.

Eine besonders wichtige Rolle kommt dem PC im Grundschulunterricht auch als Text-, Gestaltungs- und Präsentationswerkzeug zu. Zum Einsatz kommen zunehmend die 2 Klassensätze Tablets und die Arbeit mit interaktiven Tafeln in den Klassenzimmern (50% bis 12/2016).

Computer und Internet können in verschiedenen Projekten in hohem Maße gemeinschafts- und kommunikationsfördernd wirken - innerhalb der Klasse oder Schule und über die Schulmauern hinaus.

 

 

  • Förderung von kognitiven, motivationalen und emotionalen  Schülereigenschaften

-          guter Unterricht unterstützt die Schüler nicht nur im erfolgreichen Lernen und Denken, sondern motiviert auch die Schüler

-          kognitiver U. informiert über Lernziele, spricht Vorwissen an , regt zum Denken an, steuert Lernprozesse und beurteilt Lernfortschritte

-          motivierender U. fördert Aufmerksamkeit, stärkt das Selbstvertrauen der Schüler und die Zufriedenheit mit den Lernergebnissen

-          emotionaler U. soll negative Gefühle (Angst, Neid, Ärger) reduzieren und positive Gefühle fördern

-          Wertschätzung, Offenheit und Ehrlichkeit sollten Grundlagen einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Schülern, Lehrern und Eltern unserer Schule sein

  • Berücksichtigung von Stärken der Schüler

-          Schüler sollten darin unterstützt werden, ihre eigenen Stärken zu erkennen und auszubauen und eigene Schwächen auszugleichen

-          Kinder mit verschiedenen Stärken und Neigungen werden in eine funktionierende Gemeinschaft integriert

-          Teilnahme am Projekt: “Förderung von besonders begabten Schülern durch individualisierte Lernangebote- Impulse für Schul- und Unterrichtsentwicklung“

            -->implementierte Phase

-          Umsetzung des Projektes Tabletklasse

  • Wissenserwerb und Wissensanwendung

-          das Grundwissen wird lehrplangerecht allen Schülern vermittelt, dabei wollen wir Spaß und Neugier am Lernen und eine entsprechende Leistungsbereitschaft

            wecken

-          die Schüler sollen eine Wissensbasis erwerben ( Fakten- und Regelwissen) und mit anderen Wissensteilen vernetzen und speichern

-          der Unterricht sollte aber auch höherwertige Denkprozesse unterstützen und fördern und die Kritikfähigkeit anregen

-          im Unterricht sollten Fakten- und Regelwissen verständlich und mit anschaulichen Beispielen (Realitätsnähe) dargestellt werden

-          analytische Denkprozesse (zergliedern, vergleichen, erklären…) sollen bei den Schülern angeregt werden und kreatives Denken dadurch gefördert werden

-          wir bemühen uns, auf individuelle Bedingungen der Schüler einzugehen und zu fördern

  • Selbst- reguliertes Lernen gewährleisten und anleiten

-          eine Vielzahl von Lernstrategien sollte den Schülern gezeigt werden und im täglichen Unterricht, individuell und in Gruppen realisiert werden

-          z.B. Verfahren, wie man sich den Lehrstoff gut merken kann

-                  mit emotional schwierigen Lernsituationen umzugehen

-                  fachspezifische Verfahren wie Lesen (Texte verstehen), Schreiben 

                   (eigene Lernprodukte erstellen), Mathematik (logisches Denken) einzusetzen

-                  neben der Richtigkeit von Aufgaben, auch die Schnelligkeit beim  Lösen verbessern

-          die Kinder sollen lernen, ihre eigenen Fähigkeiten, aber auch Grenzen zu erkennen und wir trauen ihnen selbstständiges Handeln zu bzw.

           ermöglichen es ihnen

  • Interesse wecken und aufrechterhalten

-          Interesse sollte auch als Motivation genutzt werden

-          Schülerisches Interesse kann über Einbeziehung von Vorbildern, aktivierenden Arbeitsblättern, Lernspielen, Geschichten, Fantasiewelten,

           Spaß, angeleitete Gruppenarbeit mit befreundeten Mitschülern usw. gefördert werden

  • Positive Gefühle fördern

-          Vergnügen am Unterricht erleben die Schüler vor allem dann, wenn:

-          ihr allgemeines Wohlbefinden beachtet wird, ein Kind sich aufgehoben und wohl fühlt und sein Selbstwertgefühl entwickeln kann

-          wir Verständnis und Toleranz füreinander und den sozialen Umgang miteinander fördern

-          die Kinder möglichst selbstgesteuert lernen können

-          sie über humorvollen Unterricht erheitert werden

-          sie spielähnliche Aktivitäten ausführen können

  • Negative Gefühle verringern

-          Angst kann durch Erfolgserlebnisse im Unterricht abgebaut werden

-          Fehler sollen als Chancen zum Lernen gesehen werden  in einer entspannten Atmosphäre

-          Ärger kann verringert werden, wenn keinerlei Form von verbaler, körperlicher Gewalt zugelassen wird

  • Respekt und Verantwortung

-          vor allem gegenüber anderen Menschen, Tieren, der Umwelt, der Gesellschaft usw.

-          die Kinder sollen Achtung vor dem Leben und ihrer Umwelt vermittelt bekommen und lernen bewusst zu leben und zu handeln

-         sie sollen die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfestellung erkennen und diese in ihrem Verhalten umsetzen

                                                                                                                                                        

Leistungsermittlung und Bewertung                     

 

In der Schulordnung für Grundschulen des Freistaates Sachsen (SOGS) §§ 14 und 16 sind die gesetzlichen Grundlagen für die Leistungsermittlung und -bewertung verankert.

  •  ­    Die Lehrerkonferenz beschließt in der Vorbereitungswoche des jeweiligen Schuljahres die Bewertungsmaßstäbe (für Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch).
  •  ­    Diese sind den Eltern zum ersten Elternabend mitzuteilen. Dabei ist auf entsprechende Anfragen einzugehen.
  •  ­    Die Klassenarbeiten und Leistungskontrollen werden im Stoffverteilungsplan ausgewiesen um abzusichern, dass eine intensive Übungsphase vorausgeht. Die Arbeiten stellen den Abschluss einer Unterrichtseinheit dar. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen im Voraus fest und richten sich nach den Lehrplananforderungen.
  •  ­    Klassenarbeiten werden spätestens zwei Werktage vorher schriftlich im Hausaufgabenheft angekündigt, ihre Anzahl sollte zwei Klassenarbeiten je Woche nicht übersteigen. 
  • ­    Kurzkontrollen werden unangekündigt geschrieben, da sie Grundwissen und aktuellen Unterrichtsstoff zum Inhalt haben.
  •  ­    Anforderungsbereiche für Klassenarbeiten und Kurzkontrollen:

                60 % - Grundwissen reproduzieren

                30 % - Zusammenhänge herstellen

                10 % - verallgemeinern und reflektieren, erweiterte Anforderungen

                                     

Schulordnung

 

  1. Unsere Grundschule ist ab 07.30 Uhr geöffnet.

              Sei rechtzeitig da, damit die Stunde pünktlich beginnen kann!

  1.   Wir grüßen alle Erwachsenen!
  2. Begib dich beim 5 min. vor Stundenbeginn an deinen Platz und bereite alles für die

             folgende Unterrichtsstunde  vor!

  1. Vor dem Musik-, Zeichen- und Werkunterricht verbleiben wir im Klassenzimmer bis

            der Fachlehrer kommt.

  1. Bemühe dich im Unterricht um gute Leistungen und arbeite fleißig mit!
  2. Fertige deine Hausaufgaben termingerecht, vollständig und sauber an.              
  3. Bringe alle Arbeitsmittel mit, die du für den Unterricht benötigst und halte sie einsatzbereit!
  4. Behandle die Lehr- und Lernmittel sowie die Einrichtungsgegenstände sorgfältig!
  5. Elektrische Geräte schalten wir nicht selbst ein und bringen keine eigenen mit!
  6. Halte dich in den Pausen in deinem Klassenzimmer auf! Gehe zur Hofpause zügig ins Freizeitgelände!                                                                                 Die Teilnehmer am Mittagessen gehen nach Einnahme ebenfalls zur Hofpause!
  7. Verhalte dich in den Pausen so, dass du dich und andere nicht in Gefahr bringst und sich alle  wohl fühlen                                                                             und erholen können! Achte auf Sauberkeit im Schulgebäude und Schulgelände!
  8. Wenn Unfälle passieren, benachrichtige umgehend einen Lehrer!
  9. Das Verlassen des Schulgeländes ist nicht vor Unterrichtsschluss gestattet!
  10. Nach der letzten Unterrichtsstunde stellen wir alle Stühle hoch und beseitigen die Abfälle!

                                                                                                                

    MEDIENPÄDAGOGISCHES KONZEPT

 Einleitung

 

Kinder, die heute unsere Grundschule besuchen, wachsen in einer umfassend computer- und internetgesteuerten Welt auf. Sie bestimmt ihren Alltag, ihr Lernen und ihren künftigen Berufsweg. Daraus resultiert für uns Lehrkräfte die unerlässliche Aufgabe Kinder fit zu machen für diese Technik durch fundierte Kenntnisse und ein möglichst kritisches Bewusstsein im Umgang mit der Fülle neuer Medien. Wir erkennen die Chancen, die die neuen Medien für das Lernen bieten, Chancen, die von der gesamten Umwelt genutzt werden.

Dem tragen die verbindlichen Richtlinien und Lehrpläne Sachsens inzwischen Rechnung.

Die Arbeit mit den neuen Medien wird vom ersten Schuljahr an als fest verankerter Bestandteil ausgewiesen. Das eröffnet den Kindern vielfältige Möglichkeiten, für die Lehrkräfte entstehen neue, höhere Anforderungen, da sich der gewohnte Unterricht verändern muss.

Eine solche Veränderung von Lehr- und Lernprozessen wird schließlich zu einer veränderten Schulentwicklung beitragen.

            

Bedingungen für neue Lehr- und Lernprozesse an einer modernen

Grundschule

 

Wie kann man Grundschulkinder sinnvoll an die Computernutzung heranführen?

Bedingung ist eine „kinderleicht” zu bedienende Technik, die sich als Mittel zum Zweck in den Dienst der Inhalte stellt. Die kindliche Medienkompetenz muss mit Hilfe modernster Technik (zum Beispiel PC, Tablet oder Notebook, Datenprojektor, Server mit DSL und Internetanschluss, Digitalkamera, digitale Videokamera, netzwerkfähige Drucker, Scanner) schrittweise angebahnt und kontinuierlich ausgebaut werden.

Sinnvollster Einsatz der modernen Technik ist ein offener Unterricht, der nicht den Anspruch hat, dass alle Kinder zur gleichen Zeit das Gleiche tun. Selbst gesteuertes Lernen kann durch Computer und Internet besonders unterstützt werden. So werden Lehrkräfte entlastet und können sich der Einzelförderung und Binnendifferenzierung widmen.

Freiarbeit, Stationen- und Werkstattlernen, Projektarbeit oder die Arbeit mit Tages- und Wochenplänen fördern selbsttätiges, handlungsorientiertes und differenziertes Lernen nach eigenem Lerntempo. Eine große Bedeutung hat hierbei die motivierende Wirkung der neuen Medien. Durch die heute auf dem Lehrmittelmarkt vorhandene gute Schulsoftware können Computer eine wichtige Funktion als Übungsmedium übernehmen. Durch ihre multimedialen Möglichkeiten bieten die neuen Medien erhebliche Vorteile zur Veranschaulichung von Zusammenhängen. Sie unterstützen das Lernen mit allen Sinnen und gewähren Eindrücke, die in der realen Welt oft nicht mit einer großen Kindergruppe möglich sind.

Eine besonders wichtige Rolle kommt dem PC im Grundschulunterricht auch als Text-, Gestaltungs- und Präsentationswerkzeug zu. Zum Einsatz kommen zunehmend die 2 Klassensätze Tablets und die Arbeit mit interaktiven Tafeln in den Klassenzimmern (50% bis 12/2016).

Computer und Internet können in verschiedenen Projekten in hohem Maße gemeinschafts- und kommunikationsfördernd wirken - innerhalb der Klasse oder Schule und über die Schulmauern hinaus.